Die Bodenfrage – Alternativen und Instrumente für einen sozialverträglichen Umgang mit Grund und Boden

09.Sep
2021

// eine Veranstaltung des laboratorium (Bildungsprogramm des KDA – Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Duisburg-Niederrhein) //

Podiumsgespräch 

In vielen Städten steigen die Wohnungsmieten und bezahlbarer Wohnraum wird knapp. Nach Einschätzung des Mieterbundes und der Wohnungswirtschaft wären jährlich rund 80.000 zusätzliche Sozialwohnungen nötig, um den Bedarf in Deutschland zu decken. Doch der soziale Wohnungsbau verharrt auf niedrigem Niveau – trotz Förderung des Bundes. 2019 wurden bundesweit lediglich 25.565 geförderte Sozialwohnungen neu gebaut. In Moers läuft bei 700 Wohnungen die Mietpreisbindung in den kommenden zehn Jahren aus. Die Bodenpreise steigen und mit ihnen der Druck auf die Städte: Viel zu lange wurden öffentliche Grundstücke zu Höchstpreisen verkauft, um die Kassen zu füllen. Wie kann es gelingen wieder Handlungsspielräume für Kommunen zu gewinnen, um Grund und Boden als wesentliche Grundlage der Daseinsvorsorge sowohl für die heutige Bevölkerung als auch für die kommenden Generationen zu sichern?

„Der Zerstörung der Natur durch fortschreitende Landnahme und der zunehmenden Ungerechtigkeit durch die Dominanz des Marktes kann nur mit Strukturen begegnet werden, die Grund und Boden dauerhaft der Spekulation entziehen.“ (stiftung trias – Schwerter Erklärung – Eigentum verpflichtet – mehr Boden für das Gemeinwohl, 2017)

 

Impulsreferat: Rolf Novy-Huy, Geschäftsführender Vorstand Stiftung TRIAS, Bankkaufmann

Podiumsgespräch mit den Referenten: Michael Buser, Rechtsanwalt, Geschäftsführer Haus & Grund Grafschaft Moers und Martin Dabrock, Fachbereichsleiter, Fachbereich 6 – Stadt- und Umweltplanung, Bauaufsicht, Stadt Moers

 

Anmeldung bitte an: kda@kirche-duisburg.de oder telefonisch unter 0179 7587289.

Das gesamte Programm zur Reihe „Stadt machen!“ zum Download

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